Wie viel Schlaf braucht der Mensch?

Es ist schon lange bekannt, dass zuwenig Schlaf der Gesundheit schadet. Allgemein gilt eine Schlafdauer von sechs bis acht Stunden als ausreichend, wobei das individuelle Schlafbedürfnis individuell ausfallen kann: Napoleon kam mit vier Stunden Schlaf pro Nacht aus, Einstein schlief gerne 12 Stunden und länger. Forschungen in Großbritannien und den USA haben nun ergeben, dass Langschläfer eine erhöhte Sterblichkeitsrate haben im Vergleich zu Personen mit regelmäßig sieben Stunden Schlaf. Zuwenig Schlaf wirkt sich auf die Geschlechter unterschiedlich aus: Bei Frauen mit weniger als fünf Stunden Schlaf täglich erhöht sich die Sterblichkeitsrate um fünf Prozent, bei Männern mit dem gleichen Schlafverhalten um elf Prozent. Schädlich wirkt sich auf jeden Fall die Einnahme von Schlaftabletten aus: Sie steigert die Sterblichkeitsrate um 25 Prozent.

<< Zurck

© Meyer-Wagenfeld