Paracetamol und Johanniskrautpräparate in höherer Dosis: seit 2009 nur noch gegen Rezept

Größere Packungen des Schmerzmittels Paracetamol sind seit 1. April 2009 nur noch gegen Rezept erhältlich. Paracetamol wird gerne als Alternative zu Acetylsalicylsäure (ASS) genommen, kann aber in höheren Dosierungen und bei längerer Einnahme zu schweren Leber- und Nierenschädigungen kommen, besonders im Zusammenhang mit Alkoholgenuss. Die empfohlene Tagesdosis bei leichter Migräne liegt bei 1/2 bis 1 Gramm (nicht mehr als 4 Gramm), mehr als 3 Tage hintereinander sollten Schmerzmittel allgemein nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.
Ebenfalls seit 1. April 2009 sind Johanniskrautprodukte in höherer Dosierung für mittlere Depressionen verschreibungspflichtig. Bei stärkeren Depressionen sollte generell eine Medikamentation nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

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© Meyer-Wagenfeld