Fischverzehr: Hohe Quecksilberkonzentration verursacht Diabetes

Der Verzehr von Fisch gilt vor allem wegen der hohen Konzentration an Omega-3-Fettsäuren allgemein als gesund und ist wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Forscher der Indiana School of Public Health-Bloomington haben in einer 18-jährigen Studie herausgefunden, dass ein hoher Quecksilberanteil im Fisch – bedingt vor allem durch die steigende Umweltbelastung – das Risiko, an Diabetes-II zu erkranken, um bis zu 65 % steigert. Die Schadstoffanreicherung im Körper maßen die Wissenschaftler durch regelmäßige Untersuchungen der Zehennägel, die Blutzuckerwerte durch Speichelproben. Fische mit niedriger Quecksilberbelastung sind Lachs, Hering, Forelle, Seelachs, Karpfen, Wels und Shrimps, Schwertfisch, Thunfisch, Hecht, Merlin und Hai dagegen sind besonders hoch belastet. Mediziner empfehlen, dass vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere sowie stillende Mütter und Kleinkinder den Fischverzehr auf einmal pro Woche reduzieren sollten.

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© Meyer-Wagenfeld